Arbeitsstelle für Rehabilitations- und Präventionsforschung

Forschung und Forschungsperspektiven an der Arbeitsstelle für Rehabilitations- und Präventionsforschung des Instituts für Soziologie der Universität Hamburg

 

 

Die am Institut für Soziologie angegliederte und ausschließlich über Drittmittel finanzierte Arbeitsstelle für Rehabilitations- und Präventionsforschung unter der Leitung von grafik linkProfessor Dr. Peter Runde und grafik linkProfessor. Dr. Klaus Eichner
 (Prof. Dr. Heinz Renn bis 2007) existiert seit 1985.
Seit 18. 3. 2009 ist grafik linkProfessor Dr. Sebastian Scheerer Mitglied des erweiterten Vorstandes

Wesentliche Ziele der Forschungsstelle sind:

  • das Zusammenwirken von Forschung und Praxis
  • die Verzahnung von theoretischer und methodologischer Grundlagenforschung mit anwendungsorientierter und empirischer Forschung
  • forschungsbezogene interdisziplinäre und transnationale  Kooperationen 

 
Unsere Veröffentlichungsreihe („grafik linkRote Reihe“) wendet sich nicht nur an Wissenschaftler, sondern auch an die Praxispartner.

Internet: grafik linkhttp://www.rpf.uni-hamburg.de

 

Forschungsbereiche

 

grafik linkForschungsschwerpunkt Prävention


a: Betriebliche Gesundheitsförderung

b: Soziale Netzwerke und Gesundheitsfürsorge in unterschiedlichen wohlfahrtstaatlichen Regimes

c: Kriminalprävention

d: Drogenprävention

grafik linkForschungsschwerpunkt Rehabilitation


a: Ergebnisqualitätsmessung

b: Wirkung medizinischer Rehabilitation

c: Technische Hilfsmittel und Technikbewertung

grafik linkMultimedia im Sozialbereich


a: Online Wohnberatung für ältere und behinderte Menschen

b: Evaluation: Senioren ins Internet

c: Internetportal für ältere Menschen

grafik linkWirkung sozialpolitischer Intervention


a: Rechtswirkungsforschung

b: Soziale Problementwicklung und Gesetzgebungsforschung

grafik linkInterkulturelle Kommunikation


a: Kommunikationsstrukturen zentraler Alltagsbereiche in Osteuropa

b: Arbeitskulturen im interkulturellen Vergleich

c: Transkulturelle Kooperation im Rahmen eines länder- und organisationsübergreifenden Medizinausbildungsgangs

 

 

 

Die Arbeitsstelle

 

Die Arbeitsstelle arbeitet mit einem Mikro-/Makro-Modell zur Erklärung sozialen Handelns, das für unterschiedliche Forschungsthemen anwendbar ist. Der Forschungsansatz impliziert u.a. sowohl eine Berücksichtigung der intersubjektiv gültigen kulturell-normativen und sozialpsychologischen Verhaltens - als auch Entscheidungsgrundlagen im Sinne der Rational Choice - Theorie. Derartige integrative Ansätze gewinnen zunehmend auch unter interdisziplinärer und transnationaler Forschungsperspektive an Gewicht.

Wesentliche theoretische und methodologische Grundlagen hierzu liegen bereits vor. Dazu gehören insbesondere ein grafik linkModellansatz, der Handlungstheorie einbindet in einen Mehrebenenansatz und damit nicht nur unterschiedliche Handlungsmodelle integriert, sondern auch

  • eine Verbindung von Struktur – und Handlungsanalyse ermöglicht,
  • Ursachen – und Wirkungszusammenhänge sozialen Verhaltens für unterschiedliche gesellschaftlich Bereiche –sowohl institutionelle wie alltägliche – erklären kann,
  • sozialstaatliche Interventionen, ebenso wie technische Innovationen, hinsichtlich ihrer Einflussnahme auf Gesellschaft, bzw. spezifische Bereiche, darstellen und erklären kann,
  • historisch - systematische Analysen aus evolutionstheoretischer Perspektive ermöglicht und damit sowohl Veränderungen auf der strukturellen Ebene wie der Handlungsebene nachzeichnen kann,
  • zwischen einer handlungstheoretischen und einer systemischen Perspektive unterscheidet,
  • für eine prozessorientierte und für eine (transnational) vergleichende Forschung geeignet ist,
  • mit Hilfe statistischer Verfahren auf die empirische Forschung – sowohl bezüglich quantitativer als auch qualitativer Verfahren – abgestimmt werden kann.


Anwendungsorientierter Forschungsschwerpunkt sind die sozialstaatlichen Reformen auf gesellschaftlicher und organisatorischer Ebene und deren Auswirkungen für die Lebenssituation und Entscheidungslagen der davon betroffenen Menschen. Vor dem Hintergrund von Globalisierung, technischen Innovationen und dem demographischen Wandel ist davon auszugehen, dass diese Reformen den gesellschaftlichen Modernisierungsprozess in den nächsten 10-20 Jahren maßgeblich prägen werden.

Die Zusammenhänge von (sozial-) politischer und organisatorischer Intervention, sowie der Entwicklung der Dienstleistungsgesellschaft und den damit verbundenen Lebenslagen und Entscheidungsoptionen der Gesellschaftsmitglieder wurden und werden auch weiterhin auf verschiedenen Ebenen beobachtet und bearbeitet:
 

  1. Auf einer gesamtgesellschaftlich orientierten konzeptionellen Ebene werden die politischen Interventionen unter dem Gesichtspunkt ihrer Bedeutung für die Entfaltung bzw. Behinderung einer Dienstleistungsgesellschaft beobachtet und beschrieben. Es wird theoretisch geprüft, inwieweit die politischen Interventionsleitlinien und die Instrumente dem sozialen Wandel und damit verbundenen Handlungsoptionen der Menschen Rechnung tragen. Die wichtige gesellschaftspolitische Reform der Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes wurde empirisch unter den Gesichtspunkten der Wirkung und der Wirksamkeit geprüft. Dabei wird der Frage der Nachhaltigkeit der damit verbundenen Veränderungen in einer Langzeitstudie nachgegangen  
  2. Auf der sozialpolitischen Ebene der Interventionsmaßnahmen selbst wird geprüft, ob und in welcher Form, zum Beispiel über Netzwerke interorganisatorischer Kooperation, Gesundheitsmanagement u.a., die Effektivität und Effizienz von Dienstleistungsangeboten in Betrieben verändert und verbessert werden können. Die Entwicklung von Instrumenten zur Qualitätsmessung von Rehabilitationsmaßnahmen für Querschnittgelämte ist ein wichtiger Schwerpunkt auf dieser Beobachtungsebene
  3. Ein weiterer Schwerpunkt der Forschungsstelle in den 80er und frühen 90er Jahren, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) und die Hansestadt Hamburg, war die anwendergestützte Bewertung technischer Hilfsmittel für behinderte und ältere Menschen. Hintergrund dafür war die Erfahrung, dass die Handlungschancen von älteren und behinderten Menschen maßgeblich von anwendergerechten technischen Hilfen und damit verbundenen Beratungsleistungen bestimmt werden. Die im Rahmen dieser langjährigen Projekte entwickelten Datenbanken für Beratung und Vergleiche der technischen Hilfen, die dem zu Grunde liegenden Instrumente und Verfahren der anwendergestützten Bewertung von technischen Hilfen im Hebebereich, im Transportbereich etc., sowie letztendlich die damit verbundenen Erfahrungen und Netzwerke, sind sozialpraktisch in einem gemeinnützigen Verein „Barrierefrei Leben“, unterstützt durch die Hansestadt Hamburg, umgesetzt worden. Neben konkreten Beratungsleistungen für behinderte und ältere Menschen für Wohnungsbauunternehmen und öffentliche Bauträger, ist der Verein auch intensiv an internetgestützten Modellprojekten, einer Internetplattform bei hamburg.de, sowie Online-Wohnberatungsprojekten beteiligt, für welche die Arbeitstelle die wissenschaftlichen Grundlagen bereitstellt. Darüber hinaus wird mit der Evaluation dieser sozialpraktischen Versuche der Integration von Wissenschaft in Praxis eine dritte Beobachtungsebene eingezogen.  
  4. Mit der Globalisierung, den damit verbundenen Einwanderungsprozessen und den wachsenden grenzüberschreitenden Arbeits- und Dienstleistungsprozessen rückt quer zu den angesprochen Beobachtungsebenen der Bereich der interkulturellen Kommunikation und des interkulturellen Managements verstärkt in den Vordergrund. 

 

 

Forschungsschwerpunkt Prävention


Die Präventionsforschung berührt alle gesellschaftliche Bereiche. Ob politische Prävention (z.B. Vermeidung von Rechtsradikalismus), soziale Prävention (z.B. Vermeidung von Gewalttätigkeit) oder gesundheitsbezogene Prävention (z.B. Vermeidung von Krankheiten), immer stehen Analysen und Maßnahmen zur Vermeidung gesellschaftlicher und / oder individueller Risiken, bzw. Gefährdungslagen im Vordergrund.

Aus historischer Perspektive lässt sich dabei festhalten, dass sich das Interesse in der Gesellschaft für präventive Maßnahmen immer mehr auf staatliche und privatwirtschaftlich organisierte Institutionen verlagert, je mehr für die Risikoabsicherung nicht der einzelne oder die soziale Gruppe, sondern gesellschaftliche Institutionen zuständig und verantwortlich sind. Entsprechend fühlen sich von der Präventionsforschung vor allem diese gesellschaftlichen Institutionen angesprochen. Je instabiler eine Gesellschaft ist und je weniger Präventionen greifen, desto höher sind die Folgekosten nicht nur für die unmittelbar das Risiko absichernden Institutionen, sondern für die Gesellschaft insgesamt.

Damit wird ein Kernproblem der Präventionsforschung angesprochen : ihre klare thematische Abgrenzung. Letztlich lässt sich jede auf die Zukunftssicherung ausgerichtete Aktivität der Gesellschaft, bzw. der gesellschaftlichen Institutionen, als eine Präventionsmaßnahme bezeichnen, wenn diese Zukunftssicherung dazu dient, erkennbare und erwartbare Fehlentwicklungen zu vermeiden. Ob Schulentwicklungspolitik, Reform des Gesundheitssystems oder Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, immer geht es auch darum, erwartbare Problemlagen oder Fehlentwicklungen durch präventive Maßnahmen zu vermeiden. D.h. Präventionsforschung geht häufig in Gesellschaftsforschung auf. Ein typisches Beispiel ist, wenn davon gesprochen wird, dass die beste Prävention gegen Jugendkriminalität eine intakte Familie, ein Ausbildungsplatz und eine gesicherte Berufsperspektive ist. Damit kommt neben der Aufklärung über Ursachenzusammenhänge der Innovation durch Forschung im Sinne strukturverändernder Maßnahmen eine zentrale Aufgabenstellung zu.

Die Forschung auf dem Gebiet Prävention, die mit der Rehabilitation eng verzahnt behandelt wird, ist seit Beginn der Arbeitsstelle 1985 ein Forschungsschwerpunkt. Während in den 90er Jahren vor allem die Drogenprävention im Vordergrund stand, haben sich die Prioritäten aktuell noch stärker hin zu Fragen der betrieblichen Gesundheitsprävention verschoben.

 

a: Betriebliche Gesundheitsförderung

 

Die aktuelle Forschung betrifft Kernbereiche der gesundheitlichen Belastung und Interventionsmöglichkeiten unter inhaltlich konzeptionellen und institutionellen Gesichtspunkten. Im Zentrum stehen Fragen des Gesundheitsmanagements und die Mitarbeiterbefragung als Führungsinstrument in Unternehmen.

 

Studie: „Die referenzwertdefinierte Mitarbeiterbefragung“

 

 
Studienleitung: Prof. Dr. Peter Runde

 
Studiendauer: seit 2008 laufend

 
Finanzierung: Unternehmen

grafik linkVortrag 1: „Die referenzwertdefinierte Mitarbeiterbefragung“

 

 
 

Studie: „Prävention als Chance für Unternehmen und Mitarbeiter“ (PACUM)

 

Gesundheitsmanagement in Klein- und Mittelbetrieben - Einführung eines Gesundheitsmanagements in kleineren und mittleren Unternehmen.

 

In diesem Forschungsprojekt wurde der Einfluss eines Gesundheitsmanagements für Klein- und Mittelbetrieben wissenschaftlich begleitet. Es handelt sich um ein von der EU gefördertes Modellprojekt, dass in Kooperation mit dem Berufsförderungswerk Hamburg, der Hochschule für angewandte Wissenschaften und Hamburger Unternehmen durchgeführt wurde.

 

Studienleitung: Prof. Dr. Peter Runde

Studiendauer: 2005 - 2008

 

Projektfinanzierung: Europäischer Sozialfond (ESF)
 

grafik linkPressemitteilung PACUM

grafik linkVortrag 1: „Betriebliches Gesundheitsmanagement: Wo liegen die Chancen und Hemmnisse für Unternehmen?“,

grafik linkVortrag2: „Prävention als Chance für Unternehmen und Mitarbeiter“ (PACUM). Die Mitarbeiterbefragung als Screening-Instrument“

 

Publikation:

Giese, R. / Weber, S. / Lewien, S. : „Die Mitarbeiterbefragung als Screening-Instrument zur Reha-Bedarfsermittlung in Klein-und Mittelbetrieben“,  in: 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloqium: Gesund älter werden- mit Prävention und Rehabilitation vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin, erschienen in der Reihe DRV-Schriften (Deutscher Rentenversicherungs- Bund), Band 72

Giese, R. / Weber, S.: Gesundheitsmanagement in Klein- und Mittelbetrieben – Ergebnisse aus Mitarbeiterbefragungen in Hamburger Betrieben, In: Wicher, K. (Hrsg.) (2008): Betriebliches Eingliederungsmanagement. Handeln – aber wie? Materialien zur Berufsbildung und zur beruflichen Rehabilitation, Band 17, Hamburg


Studie: „Machbarkeitsstudie Case Management in der Rehabilitation“
 

In dem bereits abgeschlossenen Forschungsprojekt zum „Case Management in der Rehabilitation“ wurde ein Modellansatz für ein präventionsorientiertes, betriebliches Gesundheitsmanagement in Kooperation mit den beiden Unternehmen E.ON Hanse und HEW - jetzt Vattenfall Europe -, sowie dem Berufsförderungswerk Hamburg, der Gewerkschaften und des Gesundheitssystems erarbeitet.
 

Ein Projekt des Norddeutschen Verbundes für Rehabilitationsforschung (NVRF) in Kooperation mit dem Berufsförderungswerk Hamburg, dem Berufsgenossenschaftlichen Arbeitsmedizinischen Dienst, der Betriebskrankenkasse Energie, sowie denbeiden Energieunternehmen HEW ( jetzt Vattenfall Europe) undE.ON / Hanse.

 

Studienleitung: Prof. Dr. Peter Runde

 

Studiendauer: 2002 – 2004

 
Projektfinanzierung: Norddeutscher Verbund für Rehabilitationsforschung (NVRF)

 

 grafik linkVortrag 1: „Machbarkeitsstudie Case-Management in der Rehabilitation“ Rahmenkonzeption für ein betriebliches Interventionsprogramm zur Rückenprävention“,

grafik linkVortrag 2: „Machbarkeitsstudie Case Management in der Rehabilitation. Präsentation der Studienergebnisse“

 

Publikationen:

 

Giese, R. (2007): Die betriebliche Implementation einer integrativen Reha – Bedarfsermittlung für Beschäftigte mit Dorsopathien, in: Reha-wissenschaftliche Forschung in Norddeutschland. Norddeutscher Verbund für Rehabilitationsforschung. Ergebnisse sechsjähriger Forschungsarbeit, hrsg. von R. Deck, H. Raspe, U.Koch, Lage, S. 119-139

 

Giese, R. (2005): Vermeidung von Arbeitsunfähigkeit durch frühzeitige Reha – Bedarfsermittlung am Arbeitsplatz – Machbarkeitsstudie für ein Case - Management in der Rehabilitation, in: Karrieren statt Barrieren -Integration im Wandel, Materialien zur Berufsbildung. Hrsg.: Berufsförderungswerk Hamburg, Hamburg , S. 70-78

 

Giese, R. (2005): Interventionsprogramm für präventive Maßnahmen bei Beschäftigten mit Rückenschmerzen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, in: Rehabilitationsforschung in Deutschland –Stand und Perspektiven. Hrsg. : Verband Deutscher Rentenversicherungsträger. DRV- Schriften, Band 59, 2005

 

Giese, R./ Kaphengst, C. / Schnapp, P./ Lewien, S. (2005): Integrative Reha- Bedarfsermittlung am Arbeitsplatz bei Beschäftigten mit Dorsopathien. Abschlussbericht zur Studie „Case - Management in der Rehabilitation“, Hamburg,  grafik linkRote Reihe Bd.17

 

Giese, R. (2004) : Case - Management in der Rehabilitation – Modellstudie zur frühzeitigen Ermittlung eines integrierten Rehabilitationsbedarfs bei Beschäftigten mit Dorsopathien, in: Selbstkompetenz –Weg und Ziel der Rehabilitation. Hrsg: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger, DRV- Schriften, Bd. 52, 2004

 

Dissertation:

 

Weber, A. ( 2002): Behinderte und chronisch kranke Menschen –„Problemgruppen auf dem Arbeitsmarkt?, erschienen in der Reihe „Spuren der Wirklichkeit - Soziologische Beiträge“ (Hrsg. Deichsel, A / Pieper, M. / Siefer, G. / Stromberger, P., Bd. 21, Münster (LIT)

 

 

Frühere Publikationen der Arbeitsstelle Rehabilitations- und Präventionsforschung zur Gesundheitsprävention ( vorwiegend im Dienstleistungssektor):

 

Franke, S. / Renn, H./ Runde, P. (1994): Gesundheitsförderung durch Organisationsentwicklung, in: Prävention. Zeitschrift für Gesundheitsförderung 3,1994

 
Marquard, A./ Runde, P./ Wetsphal, G. ( 1993): Burnout - Bedingungen und Hintergründe: Skizze einer empirischen Untersuchung aus dem Bereich der Behindertenhilfe, in: Behinderten Pädagogik, Heft 2, Frankfurt a.M.

Marquard, A. / Runde, P. / Westphal, G. (1993): Psychische Belastung in helfenden Berufen. Bedingungen – Hintergründe – Auswege, Opladen /Wiesbaden 1993

Kunschke, A. / Marquard, A./ Runde, P. / Westphal, G. (1990): Personenbezogene Dienstleistung und psychische Belastung. Ansätze zu einem theoretischen Konzept, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

Marquard, A. / Runde, P. / Westphal, G. (1991): Ergebnisse der Befragung zur Ermittlung der Forschungsbedarfe im Bereich der Behinderten - Hilfe, Gutachten im Auftrag des BMFT, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

Marquard, A. / Runde, P. (1988) : Anforderungsanalyse im Bereich der personenbezogenen Dienstleistung, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations- und Präventionsforschung, Hamburg

 

 

b: Soziale Netzwerke und Gesundheitsfürsorge in unterschiedlichen wohlfahrtstaatlichen Regimes

Im Rahmen der seit längerem durchgeführten Netzwerkforschung im Zusammenhang von Gesundheitsprävention sind folgende transnationale Forschungprojekte zum Thema 'Soziale Netzwerke und Gesundheitsfürsorge in unterschiedlichen wohlfahrtstaatlichen Regimes' in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie (IMSG).  Medizinische Fakultät der Universität Hamburg (unter Leitung von Prof. Dr. v.d. Knesebeck) mit einer Laufzeit 2012 - 2013/14 beantragt:

In Kooperation mit dem Institut NUCEM (Forschungszentrum für sozialen Wandel) der Bundesuniversität von Pernambuco, Recife, Brasilien: "Psychische Gesundheit, soziale Netzwerke, soziale Unterstützung. Eine komparative Studie Deutschland-Brasilien"

In Kooperation mit der Universidade Aberta Lissabon, Portugal: "Wirkungen von sozialen Unterstützungsnetzwerken auf Rehabilitation und (Re-)Integration psychisch Kranker vor dem Hintergrund kultureller und gesundheitspolitischer Unterschiede: ein Vergleich Portugal und Deutschland."

In Kooperation mit der Staatlichen Universität St. Petersburg, Russland:
"Psychische Gesundheit, soziale Netzwerke, soziale Unterstützung. Eine komparative Studie Deutschland-Russland"

 

 

c: Kriminalprävention

In Zusammenarbeit mit dem Institut NECVU (Forschungszentrum für urbane Gewalt, Leitung Prof. Dr. Michel Misse) an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro, Brasilien und dem Institut für Kriminologische Sozialforschung ist das Projekt: "Mord, Raub, gefährliche und schwere Körperverletzung im öffentlichen Raum: Eine kriminalpräventive Längsschnittsanalyse der Kriminalitätsmuster, deren sozialer Determinanten und Strafverfolgung in Hamburg und Rio de Janeiro (1979-2010)"  beantragt. Laufzeit 2012-2013

 

d: Drogenprävention

 

Der Forschungsbereich Drogenprävention wurde in den letzten Jahren vor allem im Rahmen von Dissertationen bearbeitet. Die Frage der Entscheidungslagen zur Nutzung der Droge Crack und die Evaluation von Tabakpräventionsprogrammen in der BRD wurden unter Nutzung des in der Arbeitsstelle entwickelten handlungstheoretischen Mehrebenenmodells bearbeitet.

 

Dissertationen :

 

Stierle, Claudia (2006): Entscheidung zu Crack ? Eine handlungstheoretische Erklärung des Crack-Konsums, Hamburg (Verlag Dr. Kovac)

 

Hoeflmayr, David (2006) : Kosten-Nutzen- Analyse von schulischen Tabakpräventionsprogrammen in Deutschland am Beispiel „Be Smart- Don’t Start, Baden-Baden (Nomos)

grafik linkFrühere Publikationen im Bereich Drogenprävention

 

 

 

Forschungsschwerpunkt Rehabilitation

 

Setzt die Präventionsforschung dort an, wo es darum geht, dass Menschen gar nicht erst in bestimmte Gefährdungslagen kommen, so beschäftigt sich die Rehabilitationsforschung mit den Menschen, die bereits in einer solchen Lage sind und dabei nicht ihrem Schicksal überlassen werden sollen.

Rehabilitationsforschung ist somit gleichzeitig Programm, als auch gesellschaftspolitischer Anspruch, indem eine gesellschaftliche Integrationsperspektive eingeschlagen wird.
Die Integrationsperspektive ist dabei mit dem Rehabilitationsbegriff insofern eingegrenzt, als dass es um Personen geht, die eigentlich in der Gesellschaft bereits integriert sind, bzw. laut Normen einen Anspruch darauf haben, jedoch aufgrund ihrer Situation den integrativen Status verlieren könnten, bzw. gar nicht erst erreichen. Es geht um Re-Integration, um wiederherstellen, um rehabilitieren.
Rehabilitationsforschung ist im besonderen Maße der Gefahr ausgesetzt, das Ganze nicht mehr zu denken, sondern im Sinne eines Reparaturbetriebes für möglichst effiziente und effektive Strukturen, bzw. Maßnahmen der Rehabilitation zu sorgen. Rehabilitation betrifft jedoch nicht nur die Rehabilitanden und ihre Institutionen, sondern die gesamte Gesellschaft. Der Erfolg einer gesellschaftlichen Reintegration ist maßgeblich mitbestimmt von den gesellschaftlichen Umständen und zwar sowohl in kultureller, wie in materieller Hinsicht. Rehabilitation meint nicht nur Anpassung an das Bestehende, sondern ebenso Veränderung bestehender Strukturen. Die heute nicht nur ökonomisch geprägte Krise der Reha- Einrichtungen beruht auf einer Veränderung der Gesellschaft und dementsprechenden gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen, welche die Reha - Einrichtungen, bzw. das gesamte Rehasystem maßgeblich berühren. Rehabilitationsforschung ist deshalb nicht nur Effizienz- und Effektivitätsforschung zur Optimierung der Rehabilitation an bestehende Verhältnisse, sondern ebenso Gesellschaftsforschung und damit Innovation im Sinne der Neustrukturierung bestehender Verhältnisse. Die Forschungsschwerpunkte der Arbeitsstelle lagen dementsprechend in den 90er Jahren auf Fragen der Arbeitsmarkt - und Sozialpolitik. Ohne diese Aufgabenstellung fallen zu lassen, haben sich die aktuellen Forschungsfragen zunehmend auf Fragen stationärer und ambulanter Rehabilitationsprozesse und deren Erfolg verschoben.

 

a: Ergebnisqualitätsmessung

 

Die Entwicklung von Messinstrumenten für den Rehabilitationsprozess und - fortschritt im medizinischen, persönlichen, beruflichen und sozialen Bereich ist darauf gerichtet, die bestmögliche Rehabilitation zu gewährleisten, indem rechtzeitig zusätzlicher Interventionsbedarf sichtbar wird. Ziel ist die Entwicklung von Messinstrumenten und Erklärungsmodellen für die Bestimmung von Effizienz und Effektivität im Rahmen der Rehabilitation. Hierzu gibt es in einem aktuellen Forschungsprojekt z. Z. eine enge Kooperation mit dem Querschnittgelähmtenzentrum des Unfallkrankenhauses Boberg.


Studie:Boberger Qualitätsscore“ - Entwicklung eines Qualitätsscores für die Rehabilitation von querschnittgelähmten Patienten:

 

Studienleitung: Prof. Dr. P. Runde und Dr. R. Thietje
Studiendauer: 2005 – 2010

Projektfinanzierung: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

grafik linkfileadmin/sowi/soziologie/institut/Arbeitsstelle_Reha/Vortrag_1_Boberger_Qualitaetsscore_-_Rehamotivation_und_Reha.pptgrafik linkVortrag 1: „ Boberger Qualitätsscore: Reha-Motivation und Reha-Selbstmanagement“,

grafik linkVortrag 2: „ Boberger Qualitätsscore. Reha-Entwicklung und Reha-Ergebnisqualität in der stationären Rehabilitation“

 

 

Publikationen:

 

Thietje, R. / Giese, R. / Exner, G. / Runde, P. (2006) : Der Boberger Qualitätsscore (BobScore). Entwicklung und Anwendung eines Ergebnisqualitätsscores zur Förderung einer erfolgreichen Rehabilitation und gesellschaftlichen (Re-) Integration von querschnittgelähmten Patienten, in: Beruf und Trauma 7/2006

 

Thietje, R./ Giese, R./Kaphengst, C. /Exner, G. /Runde, P. (2007): Ergebnisqualität bei Rehabilitanden mit Querschnittlähmung- „Boberger Qualitätsscore“, in: 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloqium. Gesund älter werden –mit Prävention und Rehabilitation vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin,  DRV-Schriften, Bd. 72,  S. 89-90

 

 

Thietje, R. / Giese, R. / Pouw, M. / Kaphengst, C. / Hosman, A. / Kienast, B. / van de Meent, H. / Hirschfeld, S. (2010): How does knowledge about spinal cord injury-related complications develop in subjects with spinal cord injury? A descriptive analysis in 214 patients. In: Spinal Cord advance online publication 7September 2010; doi: 10.1038/sc.2010.96.

 

Thietje, R. / Giese, R. / Kaphengst, C. / Runde, P. / Schulz, A.P. (2010): Parameters for positive outcome of the in-hospital rehabilitation of spinal cord lesion patients: the Boberg Quality Score. In: Spinal Cord 2010 Jul; 48 (7): 537-541.

 

 b: Wirkung medizinischer Rehabilitation

 Forschungsprojekte zu den Wirkungen medizinischer (stationärer und ambulanter) Rehabilitationsmaßnahmen sind fester Bestandteil der Forschungsaktivitäten. Im Vordergrund steht dabei die Forschung zur Nachhaltigkeit von Reha-Maßnahmen hinsichtlich der sozialen und beruflichen Reintegration. 

 

Studie:    Erfolgsfaktoren und Barrieren beruflicher Wiedereingliederung nach der stationären Rehabilitation bei Querschnittlähmung.

Studienleitung:           Prof. Dr. Peter Runde und Dr. R. Thietje

Studiendauer:             2010-2011

Projektfinanzierung:   Deutsche Stiftung Querschnittlähmung und Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg Boberg

  

Studie:  „Boberger Qualitätsscore“ – Gesellschaftliche Reintegration von querschnittgelähmten Patienten

 Studienleitung:           Prof. Dr. P. Runde und Dr. R. Thietje

Studiendauer:             2005 – 2010

 Projektfinanzierung:   Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

 

Studie : „HANSA“ (Effektivität und Akzeptanz halbtägiger Auffrischungskurse nach stationärer Anschlussrehabilitationsbehandlung von Patienten mit koronarer Herzkrankheit)

 

Mitarbeit an der Studie in Kooperation mit sieben norddeutschen Reha-Kliniken, dem Arzneimittelhersteller MSD Sharp & Dohme GmbH und dem Institut für Biometrie und Statistik ( Prof. Wegscheider, Berlin).

Studienleitung: E. Hoberg ( Compass – Reha - Centrum), K. Bestehorn (MSD Sharp & Dohme GmbH) und J. Stockinger (Müritzklinik).

Studiendauer : 2001 – 2003

Projektfinanzierung: Norddeutscher Verbund für Rehabilitationsforschung (NVRF)

Publikationen:

Giese,R./ Wiegel,D. (2002): Bericht zur Akzeptanz von Auffrischungskursen. Ergebnisse zur Studie HANSA, Hamburg, grafik linkRote Reihe, Bd. 7

Giese, R. / Schnapp, P. / Wiegel, D. (2002): Bericht zur Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit. Ergebnisse zur Studie HANSA, Hamburg,  grafik linkRote Reihe, Bd. 8

Giese, R. / Schnapp, P. / Wiegel, D. (2002): Bericht zur Lebensqualität und zur Inanspruchnahme ambulanter Leistungen. Ergebnisse zur Studie HANSA, Hamburg, grafik linkRote Reihe,, Bd. 9

Giese, R. / Kleinschmidt, S. / Wiegel, D. (2003): Bericht zur Durchführung von Reha – Maßnahmen nach der stationären Rehabilitation. Ergebnisse zur Studie HANSA, Hamburg, grafik linkRote Reihe,, Bd. 11

grafik linkPublikationen zum Forschungsbereich Rehabilitation / Arbeitsmarkt - Sozialpolitik vor 2000

 

 

c: Technische Hilfsmittel und Technikbewertung

In den 90er Jahren wurden in der Arbeitsstelle, zunächst u.a. gefördert durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie ( BMFT), später in Kooperation mit der Stiftung Warentest, Tests zur Anwendertauglichkeit technischer Hilfen im Alltagsbereich – Badewannenlifter, Treppenlifter, Dreiräder, etc. – durchgeführt. Darüber hinaus wurden bildgestützte Datenbanken entwickelt.

Aktuell erfolgt die Forschung zu anwenderfreundlichen, technischen Hilfsmitteln nur noch im Rahmen der handlungspraktischen Beratung in dem Verein „Barrierefrei leben e.V.“ (www. online-wohn-beratung.de, www.barrierefrei-leben.de), der mit dem Ziel gegründet wurde, wissenschftliche Ergebnisse im Technikbewertungsbereich beratungsorientiert umzusetzen.

 

Publikationen:

Giese, R. ( 1995): Ganzheitlicher Beratungsansatz und Rehatechnik und deren Bedeutung für die Informationsaufbereitung von Hilfsmittelbanken, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Franke, S. / Renn, H. / Runde, P. ( 1994): Gesundheitsförderung durch Organisationsentwicklung , in: Prävention Zeitschrift für Gesundheitsförderung 3,1994

 

Prankel, C. (1994): Markttransparenz. Informationssysteme über technische Hilfen und behinderte Menschen– Produktbericht Handicap –3, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Brandt, J. / Lilienthal, T.( 1994): Hausnottelefone und Hausnotrufsysteme – Eine vergleichende Analyse von Technik und Dienstleistungen, November 1993, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations- und Präventionsforschung, Hamburg

 

Lilienthal, T. / Sönksen, T. / Zapp, M. ( 1994): Der Bedarf an Produktprüfungen und Informationen zu Hilfsmitteln und Dienstleistungen für Behinderte und altersgebrechliche Menschen –Ergebnisse einer Leserbefragung in der Zeitschrift „test“, in: Veröffentlichungen der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Hell, W. / Lilienthal, T. ( 1994): Fahrräder für Behinderte – Ergebnisse einer vergleichenden Untersuchung der Alltagstauglichkeit, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Lilienthal, T. ( 1994): Defizite des Hilfsmitteleinsatzes bei der ambulanten Versorgung älterer Menschen –Ergebnisse von Gruppendiskussionen mit Mitarbeitern von Sozialstationen, in Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Giese, R. ( 1994): Konzept „ Beratungszentrum für technische Hilfen“ in Hamburg, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Hell, W. / Lilienthal, T. ( 1993): Gutachten zum Problemfeld „Treppengebundene Höhenüberwindung in und an Gebäuden“, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Brandt, J. / Lilienthal, T. ( 1993): Hausnotrufsysteme – Eine vergleichende Analyse, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations- und Präventionsforschung, Hamburg

 

Hell, W. / Lilienthal T ( 1993): Gehhilfen – Ergebnisse einer vergleichenden Untersuchung der Alltagstauglichkeit von Gehhilfen, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations- und Präventionsforschung, Hamburg

 

Kirschnereit, I. / Rüb, H. / Runde, P. ( 1993): Greifreifenrollstühle und ihre Alltagstauglichkeit –Vergleich eines Produkttests der Stiftung Warentest mit den Ergebnissen einer Hamburger Studie, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Schiemann, U. ( 1992): Grundsätze der Weiterentwicklung von HANDICAP, Referat auf der Fachtagung „Präventiver Gesundheitsschutz und Arbeitsplatzgestaltung für Behinderte“, am 29 - 30. 10. 1992 in Hamburg, Veranstalter: Landesamt für Rehabilitation der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Freien und Hansestadt Hamburg

 

Hell, W. / Lilienthal, T. / Rüb, H. / Runde, P. ( 1992): Technikbewertung Technischer Hilfen. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Alltagstauglichkeitsprüfung von Hebehilfen für Behinderte, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Zapp, M. (1992): Grundlagen für die Produktbeschreibungen auf Basis allgemeiner Beschreibungsmodelle, Hamburg, (unveröffentl. Manuskript)

 

Zapp, M. (1992): Varianten, Komponenten, Bauteile, Zubehör –Die Darstellung von anbieterspezifischen Ordnungssystemen auf Basis allgemeiner Beschreibungsmodelle (unveröffentl. Manuskript)

 

Giese, R. (1992): Hilfsmittelberatung für behinderte Menschen –Das Hamburger Modell, in: Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation am 02. und 03. Juni 1992 in Berlin, Hrsg. (BAR und Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung), Tagungsbericht, Berlin

 

Lilienthal, T. / Runde, P. ( 1991): Technik und Rehabilitation. Techniksoziologische Aspekte des Einsatzes von Rehabilitationstechnik für die soziale Rehabilitation körperbehinderter Menschen, in : Nippert, R. P./ Pöhler, W. / Slesina, W. (Hrsg. ), Kritik und Engagement. Soziologie als Anwendungswissenschaft, München 1991, S. 489- 508

 

Lilienthal, T. (1990): Der Datenerhebungsbogen Technische Hilfen. Ein Instrumentarium zur Erhebung der Alltagstauglichkeit technischer Hilfen für Behinderte, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations- und Präventionsforschung, Hamburg

 

Giese, R. (1990): Konzept „Beratungszentrum für technische Hilfen“, in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg

 

Lilienthal, T. ( 1989): Die Bedeutung der Informationsbereitstellung für eine rationale Versorgung mit technischen Hilfen. Ein Strukturmodell relevanter Informationstypen , in: Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations – und. Präventionsforschung, Hamburg

 

Klick. O. / Runde, P. ( 1986): Modellversuch einer regionalen Beratung behinderter Menschen mit Hilfe einer neutralen EDV - gestützten Dokumentation über technische Hilfsmittel und damit verbundene Dienstleistungen, in: P. Runde( Hg. ): Zukunft der Rehabilitation. Bilanz und Perspektiven unter veränderten Arbeitsmarktbedingungen, Hamburg, 1986, S. 311-333

 

 

Forschungsschwerpunkt Multimedia im Sozialbereich

 

 

 

Seit den 90er Jahren gehört die Forschung auf dem Gebiet der Multimedia-Anwendungen im Sozial- und Gesundheitssektor zum Arbeitsschwerpunkt. Folgende Modellprojekte wurden hierzu durchgeführt :



a: Modellprojekt „grafik linkOnline-Wohn-Beratung“ für ältere und behinderte Menschen in Hamburg.

Konzeption, Aufbau und Betrieb einer Internetberatung zur Unterstützung des selbstständigen und selbstbestimmten Lebens von älteren und behinderten Menschen.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Peter Runde

 

Projektdauer: 2005 - 2007

 

Projektfinanzierung: Deutsches Hilfswerk mit Mitteln der ARD- Fernsehlotterie

 

 

b: Evaluation „Senioren ins Internet“

Modellprogramm Senioren ins Internet – Begleitende Untersuchung eines

Modellprogramms der Stadt Hamburg zur Ausstattung von Seniorentreffs mit Computern.

 

Unter dem Aspekt des demographischen Wandels und der zunehmenden Bedeutung des Internets für Information und Beratung, wurde ein Modellprogramm zur Heranführung von Senioren an das Internet entwickelt, erprobt und evaluiert. Ziel war unter anderem, auf diesem Wege die von vielen Experten beschworene digitale Spaltung zu überwinden.

 

Studienleitung: Prof. Dr. Peter Runde

 

Studiendauer: 2001 – 2003

 

Projektfinanzierung: Behörde für Soziales und Familie und die Deutsche Telekom AG

 

Publikationen:

 

Jung, M ( 2003): Senioren ins Internet. Ergebnisse einer Seniorenbefragung zur beabsichtigten Nutzung eines Computerangebotes in Hamburger Seniorentreffs, Hamburg, Rote Reihe, Bd. 10

 

Jung, M. (2003): Evaluationsbericht. Ergebnisse der Begleituntersuchung des Modellprogramms ‚Senioren ins Internet’, Hamburg, grafik linkRote  Reihe, Bd. 14

 

 

c: Modellprojekt „Seniorenportal“ bei hamburg. de; Konzeption, Aufbau und Betrieb Hamburger Stadtportals für Seniorenthemen.

Kooperation von „Barrierefrei-Leben e. V“ und hamburg.de GmbH & Co. KG mit finanzieller Unterstützung der Behörde für Soziales und Familie.

Projektleitung: Prof. Dr. Peter Runde

Projektdauer: 2001 – 2004


Projektfinanzierung: Behörde für Soziales und Familie

 

 

d: Modellprojekt : Teletext-Infodienst „SeniorenTEXT- Selbstbestimmt Leben im Alter“ bei Hamburg 1

 

Dieses Projekt erfolgte im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Selbstbestimmt Wohnen im Alter“. Projektpartner in Hamburg waren u. a. der Paritätische Landesverband Hamburg, der Verein Barrierefrei-leben e. V. und das Seniorenbüro Hamburg e. V.

 

Projektleitung : Prof. Dr. Peter Runde

 

Projektdauer: 1998 – 2001

 

Modellfinanzierung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales

 

 

Pubilikation:

 

Giese, R. / Weber, A. / Wiegel, D. ( 2001): Die Nutzung von Teletext durch Hamburger Senioren: Ergebnisse zweier Umfragen. Veröffentlichungsreihe der Arbeitsstelle für Rehabilitations - und Präventionsforschung, Hamburg, Rote Reihe, Band 6 (grafik linkRote  Reihe)

 

 

Forschungsschwerpunkt Wirkung sozialpolitischer Intervention

 

Neben der Präventions- und Rehabilitationsforschung hat traditionell die Wirkungsforschung in der Arbeitsstelle einen hohen Stellenwert. Einerseits lässt sich die Wirkungsforschung unter die Präventions - und Rehabilitationsforschung subsumieren, wenn es um Forschungen geht, die sich mit der Frage der Wirkung von speziellen Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen beschäftigen. Andererseits thematisiert die Wirkungsforschung einen eigenständigen Untersuchungsgegenstand, wenn es darum geht, staatliche Steuerungsinstrumente, wie z.B. Rechtsnormen oder Infrastrukturmaßnahmen, hinsichtlich ihrer Wirkungen zu analysieren. Dabei kann es auch darum gehen, welche Auswirkungen beispielsweise Rechtsnormen auf die Rehabilitation und Prävention haben. Wirkungsforschung spielt darüber hinaus insbesondere in der medizinischen Forschung und in der Medienforschung eine wichtige Rolle.

 

Wirkungsforschung ist nicht nur Effektivitäts- und Effizienzforschung, wo es letztlich um die Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen, insbesondere in qualitativer und ökonomischer Hinsicht, geht. Wirkungsforschung ist auch Gesellschaftsforschung, wenn es um die Frage der gesellschaftlichen Auswirkungen von staatlichen Interventionsmaßnahmen, aber auch technischen Innovationen geht. Ähnlich wie für die Präventionsforschung, gibt es nach diesem Verständnis auch für die Wirkungsforschung keinen klar definierten gesellschaftlichen Themenbereich, auf den sich die Wirkungsforschung personell oder institutionell eingrenzen ließe. Überall dort, wo es in der Forschung um Analyse gesellschaftlicher Ursachenzusammenhänge geht, die Einfluss auf menschliches Verhalten haben, ließe sich auch von Wirkungsforschung sprechen. Insofern ist Wirkungsforschung immer auch Gesellschaftsforschung, bzw. jede soziologische Theorie zur Erklärung von Verhalten aufgrund von äußeren Einflüssen ist Wirkungsforschung.

 

Die hier vorgenommene herausgehobene Stellung der Wirkungsforschung im Rahmen der Arbeitsstelle resultiert daher, dass mit ihr ebenfalls ein Programm, bzw. ein gesellschaftspolitischer Anspruch der Forschung verbunden ist. Forschung soll nicht nur auf theoretischer Reflexionsebene ein kritischer Begleiter der Gesellschaft sein, sondern innovative Maßnahmen sind anwendungsorientiert und empirisch hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen stärker als bisher zu analysieren. Wirkungsforschung kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, kritische Gesellschaftstheorie, im Sinne gesellschaftlicher Veränderung, mit konkreten, praxisorientierten Maßnahmen zu verzahnen und einer empirischen Prüfung zuzuführen. Hinzu kommt, dass eine Gesellschaft die rechtsstaatlich organisiert ist, die Folgen der Anwendung von Rechtsnormen stärker als bisher erforschen muss. Hier gibt es erhebliche Forschungsdefizite.

 

Die Begriffe Präventions-, Rehabilitations-, und Wirkungsforschung verweisen insbesondere auf das Verhältnis von Staat, als politischen Akteur und Gestalter, die staatlichen Einrichtungen als Umsetzer und Versorger und dabei durchaus eigenständigen Akteur, und das Individuum nicht nur als reagierenden, sondern auch als handelnden Akteur. In der Fokussierung auf diese drei Akteure liegt ein gemeinsamer inhaltlicher Aspekt der drei Forschungszweige, der das thematische Profil bestimmt. Programmatisch geht es somit um die Unterstützung gesellschaftlicher Zukunftssicherung ( als wichtige Aufgabe des Staates), gesellschaftlicher Offenheit und Integration und gesellschaftlicher Selbstreflexion auch in Bezug auf zukunftsorientierte Maßnahmen.

 

a: Rechtswirkungsforschung

 

Gegenstand dieses Forschungsbereiches ist die Entwicklung eines theoretischen Modells zur Wirkung von rechtlichen Interventionen auf der Grundlage des handlungstheoretischen Mehrebenenmodells der Arbeitsstelle und die empirische Überprüfung der Wirkung und Wirksamkeit des Pflegeversicherungsgesetzes auf dieser Grundlage. Die Forschungsstelle ist seit der Einführung der Pflegeversicherung mit einer Langzeitstudie zu den Gesetzesauswirkungen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich der Pflege tätig. Das für die repräsentativen Erhebungen notwendige Adressenmaterial wurde mit Hilfe der kooperierenden Krankenkassen, unter Wahrung des Datenschutzes, bereitgestellt. Die Arbeitsstelle leistet anhand der Studienergebnisse Beratung für Politik, Krankenkassen, Gewerkschaften und Sozialverbände.

 

Studie:Langzeitstudie zu den Auswirkungen der Pflegeversicherung auf die häusliche Pflege“. Bundesweite repräsentative Befragungen bei Leistungsempfängern der Pflegeversicherung in Kooperation mit gesetzlichen und privaten Krankenkassen ( bisher durchgeführte Erhebungen : 1996/ 1997 / 2002/ 2009).

 

Studienleitung : Prof. Dr. Peter Runde

 

Studiendauer: seit 1996

 

Publikationen:

Runde, P. / Giese, R. / Kaphengst, C. / Hess, J. (2009): AOK-Trendbericht Pflege II – Entwicklungen in der häuslichen Pflege seit Einführung der Pflegeversicherung, Hamburg.

Runde, P. / Giese, R. / Kaphengst, C. / Hess, J. (2009): Pflegeaufwand und Mitteleinsatz – Zwischenbericht zu Ergebnissen der schriftlichen Befragung von AOK-Leistungsempfängern, Hamburg.

Giese, R. / Runde, P. (2004): Die Reform der sozialen Sicherung: Verschläft Deutschland den Weg in die Dienstleistungsgesellschaft ? Kommentar zu den Reformvorschlägen der Rürup – und Herzog - Kommission für die Pflegeversicherung und zu den Leitbildern der deutschen Reformpolitik, Hamburg, grafik linkgrafik linkRote Reihe, Bd. 16

 

Giese, R. / Runde P. / Stierle, C. (2003): Einstellungen und Verhalten zur häuslichen Pflege und zur Pflegeversicherung unter den Bedingungen gesellschaftlichen Wandels. Analysen und Empfehlungen auf der Basis von repräsentativen Befragungen bei AOK Leistungsempfängern der Pflegeversicherung, Hamburg, grafik linkgrafik linkRote Reihe, Bd. 15 

 

Giese, R. (2001): Heime der Zukunft müssen familienorientierter sein - Erste Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Pflegeversicherungsgesetzes, in: Haus Neuland (Hrsg. ): Tagungsdokumentation: Sozialpolitische Aspekte der Angehörigenarbeit in Altenhilfeeinrichtungen Bielefeld

 

Giese, R. /Wiegel, D. (2000): Die häusliche Pflege und die Wirksamkeit von SGB XI - Gesetzliche Qualitätssicherung aus der Perspektive der Pflegehaushalte, in: Zeitschrift für Sozialreform, 12/2000

 

Giese, R. / Wiegel, D. ( 2000): „Die große Mehrheit betreut die Angehörigen nach wie vor selbst“, in: Frankfurter Rundschau, Nr.175, vom 31.07.2000, S. 7

 

Giese, R..: ( 2000): Wirkungsmodell zur Erklärung von Wirkungen des Rechts, in: Wirkungsforschung zum Recht  II, hrsg. von H. Hill H. Hof Nomos, Baden-Baden , S. 75-88

 

Giese, R. / Wiegel, D. (2000): Die häusliche Pflege und Wirksamkeit von SGB XI, Gesetzliche Qualitätssicherung aus der Perspektive der Pflegehaushalte, Hamburg, Rote Reihe, Bd. 3 (grafik linkgrafik linkRote Reihe )

 

Giese, R. / Runde, P. (1999): Wirkungsmodell für die empirische Bestimmung von Gesetzeswirkungen. Modellansatz und Anwendung einer Wirkungsanalyse zur Pflegeversicherung, in: Zeitschrift für Rechts-Soziologie 1/ 1999, S. 14-54

 

Runde, P. / Giese, R. (1999): Wirkungen des Pflegeversicherungsgesetzes ( SGB XI) auf die Pflegeübernahme und die Pflegeorganisation, in: Vierteljahrsschrift für Sozialrecht 4-5/ 1999, S. 339-361

 

Kerschke-Risch, P. (1999): Die Wirkungen der Pflegeversicherung – erste Analysen, in: Wirkungsforschung zum Recht I, hrsg. von H. Hof /G. Lübbe-Wolff, Nomos, Baden-Baden, S. 551-564

 

Runde, P. / Giese, R./ Vogt, K. /Wiegel, D. (1999): Die Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes und seine Wirkungen auf den Bereich der häuslichen Pflege, Forschungsbericht Band II: Die Wirkungen auf Einstellungen und Verhalten, Hamburg, Rote Reihe, Bd. 2 (grafik linkgrafik linkRote Reihe )

 

Runde, P. / Giese, R. / Vogt, K. / Wiegel, D. (1998): Die Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes und seine Wirkungen auf den Bereich der häuslichen Pflege, Forschungsbericht Band I: Modellentwicklung und Methoden, Hamburg, Rote Reihe, Bd. 1 (grafik linkgrafik linkRote Reihe )

 

Runde, P. /Giese, R. / Kerschke - Risch, P. / Scholz, U. / Wiegel, D. (1997): Einstellungen und Verhalten zur Pflegeversicherung und zur häuslichen Pflege, Forschungsbericht 271, hrsg. vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bonn

 

Runde, P. / Giese, R. / Kaphengst, C. / Hess, J. / Weber, S. (2010): AOK-Trendbericht Pflege II. Entwicklungen in der häuslichen Pflege seit Einführung der Pflegeversicherung. Rote Reihe, Bd. 18. Hamburg.(grafik linkgrafik linkRote Reihe )

 

Runde, P. / Giese, R. / Kaphengst, C. / Hess, J. / Weber, S. (2010): Wirtschaftliches Handeln in Pflegehaushalten und die Folgen für Pflege und Pflegeversicherung. Empirische Ergebnisse einer schriftlichen und qualitativen Befragung von AOK-Leistungsempfängern. Rote Reihe, Bd. 19. Hamburg.(grafik linkgrafik linkRote Reihe )

 

 

Studie: „Die Wirkung von Recht auf Organisationen am Beispiel des novellierten Bundessozialhilfegesetzes“ wurde im Rahmen einer Dissertation zum § 93 a BSHG Sicherstellung von Effizienz und Qualität in allen Organisationen im Bereich des BSHG ( „Rote Reihe“, Bd. 12) qualitativ empirisch geprüft. Grundlage dafür waren Befragungen des Leitungspersonals, von Mitarbeitern und Vertretern der Verwaltung.

 

Publikation :

 

Nauerth, M. (2003): Die Wirkung von Recht auf Organisationen am Beispiel des novellierten Bundessozialhilfegesetzes. Forschungsergebnisse aus 2003 (und zugleich Diss.), Hamburg, grafik linkgrafik linkRote Reihe, Bd. 12

 

 

b: Soziale Problementwicklung und Gesetzgebungsforschung

 

Ein in der Arbeitstelle auf der Grundlage des handlungstheoretischen Mehrebenemodells entwickeltes Phasenmodell zur historischen Gesetzgebungsentwicklung in den letzten hundert Jahren soll in den Alltagsbereichen Verkehr, Miete und Pflege überprüft werden und wird zur Zeit als interdisziplinäres empirisches Projekt vorbereitet.

 

Forschungsschwerpunkt Interkulturelle Kommunikation

 

Die im Arbeits-, aber vermehrt auch im Gesundheits- und Pflegebereich, vorhandenen interkulturellen Problemstellungen werden im Rahmen der Arbeitsstelle erst seit kürzerer Zeit bearbeitet, werden aber zukünftig stärker im Zentrum theoretischer und empirischer Forschung stehen.

a: Kommunikationsstrukturen zentraler Alltagsbereiche in Osteuropa

Zunächst wurden in diesem Schwerpunktbereich interkulturelle Themen, konzentriert auf ein neues Mitgliedsland der EU (Ungarn), aufgegriffen. Im Wesentlichen geht es dabei zunächst um das qualitativ-empirische Kennenlernen und Vergleichen von alltagspraktischen Handlungsmustern im Arbeitsbereich und in einigen wichtigen Alltagsbereichen, wie Märkten, Cafes , Bahnhöfen etc. , die zukünftig mit solchen westeuropäischer Städte verglichen werden sollen.


Publikationen:

grafik linkMándi-Fazekas, Ildikó (2007): Pluralisierung von Lebenswelten in der Moderne und lokale Märkte als Orte der Integration am Beispiel des Antiquitätenmarktes ECSERI, in: Hungarologische Beiträge, 2007   grafik link(Abstract)

grafik linkMándi-Fazekas, Ildikó ( 2005): Soziale Konstruktion von Kultur: Vom Kaffeehaus zu Mc Donalds ? ( Am Beispiel der Metropole Budapest), in : Hungarologische Beiträge, 2005, 17, S. 109 –136

 

 

b: Arbeitskulturen im interkulturellen Vergleich

Das besondere Probleme interkulturellen Vergleichs im Arbeitsbereich (Arbeitswerte) und der mit Firmenkooperationen, Firmenzusammenschlüssen und Warenaustausch verbundenen Kommunikationsprobleme, werden über den osteuropäischen Bereich (Ungarn) hinaus vor allem im Rahmen von Diplom- und Magisterarbeiten bearbeitet.

grafik linkMándi-Fazekas, Ildikó (2016): Klavierbau im 19. Jahrhundert zwischen Kunst und Industrie.

grafik linkMándi-Fazekas, Ildikó ( 2005): Die feinen interkulturellen Unterschiede zwischen Ungarn und Deutschen ( Kommunikation zwischen Verständigung und Koordination), in: Beiträge zur Finnougristik, 2005, S. 233-239

Diplomarbeiten :

Ann- Mari Conrad (2007): Kulturspezifische Kommunikation im Internet – eine inhaltsanalytische Auswertung ausgewählter nationaler Homepages von BMW.com

Michael Wulf (2007): Die Bedeutung von Kultur für eine erfolgreiche interkulturelle betriebliche Kommunikation und Zusammenarbeit in China

Sabine Sander (2009): Interkulturelle Trainings: Bestandsaufnahme und Perspektiven

 

c: Probleme und Perspektiven transkultureller Kooperation im Rahmen eines länder- und organisationsübergreifenden Medizinausbildungsgangs

Im Rahmen eines Forschungsprojekts in Kooperation mit der Asklepios Medical School  Hamburg und der Semmelweis Universität Budapest sollen Kooperationsziele und -strukturen, Kooperationsperspektiven und - modelle im Licht transkultureller Kommunikation und Zusammenarbeit untersucht werden.

 

Studie: Probleme und Perspektiven im Rahmen eines länder- und organisationsübergreifenden Medizinausbildungsgangs.

Studienleitung: Prof. Dr. P. Runde

Studiendauer: Seit 2008 laufend

Projektfinanzierung: Asklepios Medical School

Mitarbeiter

Prof. Dr. Peter Runde
Tel.: 040-42838 - 6636
E-Mail:  grafik linkpeterrunde(at)gmx.de

 

Prof. Dr. Sebastian Scheerer
Tel.: 040 -42838 - 2321
E-mail: grafik linksebastian.scheerer(at)uni-hamburg.de

 

Frau Hildegard Hanekamp 
Tel. 040 42838 - 3627
(Sekretariat)
E-mail: grafik linkhildegard.hanekamp(at)uni-hamburg.de

 

Reinhard Giese
Tel.: 040-42838 - 4369
E-Mail: grafik linkreinhard.Giese(at)uni-hamburg.de

 

Dr. Ildikó Mándi-Fazekas 
Tel.: 040-42838 - 6636
E-Mail:  grafik linkildiko.fazekas(at)uni-hamburg.de

 

Silke Landeck (geb. Weber)
Tel.: 040-42838 - 3627
E-mail: grafik linksek.reha(at)uni-hamburg.de

 

Benjamin Heppner

Tel.: 040-42838 - 3627

 

Dieter Wiegel 
Tel.: 040-42838 - 4897
E-Mail: grafik linkwiegel(at)sozialwiss.uni-hamburg.de

 

Wiebke Bruns
E-Mail: grafik linkbrunswiebke@gmail.com

 

 

Kontakt

Universität Hamburg

Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Arbeitsstelle Rehabilitations- und Präventionsforschung
Max-Brauer-Allee 60
D-22765 Hamburg

Tel.: +49-(0)40-42838-3627
Fax: +49-(0)40-42838-8010

E-Mail: grafik linksek.reha(at)uni-hamburg.de